Diese Seite drucken
Donnerstag, 17 Juni 2021 14:00

Bürgerbewegung fordert Umsteuern zur Bewältigung der Corona-Krise

Artikel bewerten
(0 Stimmen)

Bürgerbewegung fordert Umsteuern zur Bewältigung der Corona-Krise

Der Anstieg der Holzpreise und auch die Berichte von Mitgliedern und Bürgern, die bei der Bürgerbewegung für Fortschritt und Wandel eingehen, zeigen den Beginn und die Ausmaße einer coronabedingten Wirtschaftskrise, der jetzt entgegengesteuert werden muss. Die Bürgerbewegung fordert, in den Schlüsselmärkten der mittelständischen Industrie staatlich einzugreifen, um Produktionsstillstände und Inflation zu bekämpfen.

Die Situation
Die Rohstoffknappheit bei Holz und die enormen Preissteigerungen sind bekannt und bereits ein wirtschaftliches Problem. Mittlerweile gibt es aber bei einer Vielzahl von Rohstoffen und Schlüsselprodukten Marktstörungen, also abreißende Lieferketten, Preissteigerungen und Bezugsprobleme, die sich mit Produktionsstockungen bei komplexeren Produkten, am Bau und im produzierenden Gewerbe auswirken. Dabei sind die mittelständischen Unternehmen besonders stark betroffen, die sich mit Standardprodukten am Markt eindecken müssen und wegen der zusammengebrochenen Vertriebsstrukturen des Außendienstes im Einkauf teurer und mit höherem Aufwand den Bedarf decken müssen. Es besteht die Gefahr, dass diese Entwicklung bald zu echten Versorgungsengpässen und zu massiver Inflation führen wird.

Lösungen
Die Politik des Zeitgewinnens durch massive staatliche Hilfen muss zugunsten von gezielten Maßnahmen aufgegeben werden. Die reitenden Leichen müssen vom Markt! Das bedeutet: insolvente Unternehmen müssen auch Insolvenzanträge stellen, weil sonst die Zahlungsmoral untergraben wird und die Wirtschaft insgesamt Schaden nimmt. Auch das Kurzarbeitergeld muß überarbeitet werden und darf nicht zum Hindernis für den Arbeitsmarkt werden, weil die Arbeitslosen in den Firmen mit Kurzarbeit nicht eingestellt werden können.
Stattdessen fordern wir eine Verlängerung des Insolvenzgeldes von 3 auf 6 Monate, um nach einer Insolvenz den Betrieb von produzierenden Firmen länger weiterführen zu können. Hier muss der Staat nicht mehr bei Großfirmen, sondern bei den kleineren Firmen mit Schlüsselfunktion im Markt und in der Produktpalette eingreifen und aus der Insolvenz heraus die Betriebe fortführen und wieder an den Markt bringen. Wir fordern eine aktive und gezielte Wirtschaftspolitik zur Markstützung! Nur so kann die Krise bewältigt werden.

1 Kommentar

Bitte anmelden, um einen Kommentar zu posten